In der Woche vom 12.01. bis zum 18.01. kam es in der Hansestadt erneut zu schweren Gewalttaten. Messerangriffe, Überfälle und ein besonders perfider Fall von sexuellem Missbrauch an einem Minderjährigen am helllichten Tage bestimmten die Blaulichtmeldungen dieser Woche. Wir haben hier einen Überblick für Sie zusammengestellt.
12.01.2026, Überseestadt:
Am späten Montagnachmittag kam es am helllichten Tage in der Überseestadt zu einem sexuellen Missbrauch an einem Minderjährigen. Ein unbekannter, schwarz gekleideter Täter verwickelte sein 17-jähriges Opfer zunächst in ein Gespräch und erzählte ihm, dass er aus Marokko stamme. Anschließend küsste der etwa 30 bis 40 Jahre alte Mann den Minderjährigen und führte laut Polizeimeldungen „sexuelle Handlungen“ an seinem jungen Opfer aus. Der Täter begab sich nach seiner Schreckenstat auf die Flucht und wird nun gesucht.
14.01.2026, Gröpelingen:
Gegen 22:00 Uhr wurde im Bremer Stadtteil Gröpelingen eine Frau Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Zwei dunkel gekleidete und maskierte Täter näherten sich der 53-jährigen Frau, nachdem diese gerade ihren Laden in der Wittekindstraße abgeschlossen hatte. Die Täter versuchten der Frau prompt die Handtasche zu entreißen. Als dies zunächst fehlschlug, sprühte einer der Räuber plötzlich etwas in Richtung der Frau, wahrscheinlich Pfefferspray, woraufhin die Frau ihre Tasche losließ und die beiden Täter mit der Beute fliehen konnten.
16.01.2026, Mitte:
Gegen halb sieben Uhr morgens wurden Polizeikräfte aufgrund einer Auseinandersetzung zum Bahnhofsplatz gerufen. Vor Ort fanden sie einen 33-Jährigen mit einer Stichverletzung lebensgefährlich verletzt vor. Der unbekannte Täter ist auf der Flucht, eine genaue Täterbeschreibung konnte bislang nicht erfolgen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
16.01.2026, Neustadt:
Am Freitagnachmittag kam es in einem Supermarkt in der Bremer Neustadt zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdienst. Eine Frau hatte ihre Kinder und sich selbst mit einer brennbaren Flüssigkeit in einem Supermarkt übergossen. Zudem soll die 40-Jährige die Flüssigkeit selbst getrunken sowie ihrem Kind gewaltsam eingeflößt haben. Anschließend versuchte die Mutter noch, sich und ihre Kinder zu entzünden. Dieser Versuch konnte glücklicherweise durch Zeugen verhindert werden. Mutter und Kinder mussten anschließend notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden.
17.01.2026, Östliche Vorstadt:
Nach dem Heimspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen kam es im Ortsteil Steintor zu einem brutalen Raubüberfall zum Nachteil eines Fußballfans. Der 53-Jährige begab sich nach dem Spiel zu einem Kiosk am Ziegenmarkt, um sich etwas zu essen zu kaufen. Danach setzte er sich auf eine Bank. Dort wurde er von mehreren Personen mit „dunklem Teint“ in ein Gespräch verwickelt. Die kriminelle Gruppe attackierte ihn dann unvermittelt. Der Mann stürzte in der Folge zu Boden und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, schlug einer der Täter erneut auf ihn ein. Anschließend flüchtete die etwa achtköpfige Gruppe in Richtung Sielwall. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Nähere Informationen können dem Presseportal der Polizei entnommen werden (https://www.polizei.bremen.de/).
18.01.2026, Mitte:
Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes kam es am Samstagmorgen zu einer brutalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern aus dem Obdachlosenmilieu. Diese endete in einem Messerangriff mit einer großen Schnittwunde im Gesicht zum Nachteil eines 38-Jährigen. Der Mann begab sich nach dem Kampf zu einem Taxistand und wählte dort den Notruf. Er musste notoperiert werden.
Eine Aufliistung der schlimmsten Taten aus den Blaulichtmeldungen der Polizei Bremen (KW 4), zusammengefasst von dem Pressesprecher der BD-Fraktion Christopher Albrecht.
