Minne: Auslagerung nur als Übergangslösung

Laut einem aktuellen Bericht des WESER-KURIERlässt das Klinikum St. Joseph-Stift Brustkrebsanalysen nun durch ein Institut in Hamburg auswerten und nicht mehr wie bislang durch das GENO-Klinikum Bremen Mitte. Die BD-Fraktion begrüßt diesen Schritt als notwendige Sofortmaßnahme und fordert eine grundlegende Neustrukturierung der Krebsdiagnostik am Klinikum Bremen-Mitte.

Dazu erklärt André Minne, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND: „Nach den fehlerhaften Brustkrebsbefunden am Bremer Klinikum ist das Vertrauen vieler Patientinnen massiv erschüttert. Die Auslagerung der Analysen kann kurzfristig helfen, Sicherheit zu schaffen. Sie darf aber kein Dauerzustand werden. Die diagnostischen Standards am Klinikum Bremen-Mitte müssen jetzt umfassend überprüft und neu organisiert werden, damit eine verlässliche, hochwertige Krebsdiagnostik dauerhaft in Bremen sichergestellt ist. Denn eine Großstadt wie Bremen braucht auch eine eigene und funktionierende Pathologie.“

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