Tiedemann: Frühkindliche Bildung statt Nachteilsausgleiche


Die Bremer Bildungsbehörde verzeichnet eine wachsende Anzahl von
Nachteilsausgleichen bei Lernschwierigkeiten. Besonders schwer haben es
Bremer Schüler bei der deutschen Rechtschreibung, die Anfragen für
Förderbedarf im Bereich der sogenannten Leserechtschreibschwäche (LRS),
haben sich seit dem Schuljahr 2018/19 mehr als verdoppelt. Die Fraktion BÜNDNIS
DEUTSCHLAND fordert mehr Deutschkurse und eine funktionierende
Frühkindliche Bildung bei dem Übergang von der Kita zur Grundschule.


Dazu erklärt Julia Tiedemann, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS
DEUTSCHLAND: „Wer erst in der Schule reagiert, hat den entscheidenden
Zeitpunkt bereits verpasst. Sprachliche Defizite müssen früh erkannt und behoben
werden, in den Kitas und vor der Einschulung. Bremen braucht deutlich mehr
Deutschkurse und eine funktionierende frühkindliche Bildung beim Übergang von
dem Kindergarten in die Grundschule. Frühkindliche Bildung ist der Schlüssel für
Bildungsgerechtigkeit und Leistung. Statt immer neue Nachteilsausgleiche zu
verwalten, muss der Senat endlich in verbindliche Sprachförderung investieren,
mit mehr Deutschkursen, klaren Sprachstandserhebungen und ausreichend
qualifiziertem Personal in den Kitas.“

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