Laut aktuellen Medienberichten plant die Bundesregierung eine umfassende Reform der Beamtenbesoldung. Ab dem 01.05. sollen die rund 350.000 Beamten von deutlichen Gehaltsanpassungen profitieren, die in den Jahren 2026 und 2027 zusätzliche Kosten von sieben Milliarden Euro verursachen könnten. Auch der öffentliche Dienst im Land Bremen mit seinen Beamten wäre von den Reformplänen betroffen.
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND wird nun in einer Anfrage an den Senat Klarheit darüber fordern, welche finanziellen Auswirkungen diese Reform konkret für das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven haben. Des Weiteren wird gefragt, wie der Senat die entstehenden Mehrbelastungen finanzieren will.
Piet Leidreiter, stellv. Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt dazu: „Die Anpassung der Beamtenbesoldung ist verfassungsrechtlich geboten, aber der Senat darf sich nicht wegducken, wenn es um die konkreten Folgen für Bremen geht. Wir erwarten eine transparente und konkrete Kostenaufstellung statt politischer Schönfärberei. Wenn zusätzliche Millionenbelastungen auf das Land zukommen, muss klar sein, wo gespart oder umgeschichtet werden soll, daher werden wir nun in einer Anfrage Klarheit über diese Fragen einfordern.“
