Tiedemann: SPD-Bildungssenator muss endlich handeln

Laut einem aktuellen WESER KURIER Bericht können rund die Hälfte der Kinder in Bremen ein Jahr vor der Einschulung nicht ausreichend Deutsch, zwei Drittel der Grundschüler erreichen demnach die Mindeststandards im Lesen nicht. Besonders betroffen sind Stadtteile mit hohem Migrantenanteil wie Gröpelingen, Vahr und Blumenthal. Für die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND ist dies ein alarmierendes Signal für ein strukturelles Versagen von rot-grün-rot in der Bildungs- und Integrationspolitik.

Julia Tiedemann, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Diese Zahlen sind ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Wenn die Hälfte der Kinder vor der Einschulung nicht ausreichend Deutsch spricht und gut zwei Drittel der Grundschüler beim Lesen scheitern, zeigt das deutlich, dass die rot-grün-rote Bildungspolitik gescheitert ist. Wenn Kinder mit diesen Voraussetzungen starten, verpassen sie die Grundlagen. Ihnen wird bereits mit der Ersten Klasse die Chance auf schulischen und beruflichen Erfolg genommen. Das ist schlichtweg Betrug an den Schülern und ihrer Zukunft. Statt Probleme weiter zu relativieren, erwarten wir vom neuen SPD-Bildungssenator endlich konsequente Maßnahmen verbindliche Sprachstandstests, gezielte Förderung und klare Anforderungen. Bremen braucht dringend eine echte Bildungswende.“

Kommentar hinterlassen