Timke: Senat muss finanzielle Unterstützung bereitstellen
Laut aktuellen Medienberichten steht das Klinikum Reinkenheide in Bremerhaven vor einem finanziellen Kollaps. Gleichzeitig räumte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard laut NORDSEE-ZEITUNG ein, dass ihre Behörde über die finanzielle Lage des Klinikums „nicht korrekt informiert“ gewesen sei. Dabei liegt die Verantwortung, das Gesundheitsressort frühzeitig und vollständig über die wirtschaftliche Situation zu informieren, insbesondere bei den zuständigen Stellen in Bremerhaven. Offenbar ist dies nicht in ausreichendem Maße geschehen.
Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert den Senat und die Gesundheitsbehörde nun auf, finanzielle Hilfen für das Klinikum freizumachen und gleichzeitig ein tragfähiges Zukunftskonzept vorzulegen, es darf nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben.
Jan Timke, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Das Klinikum Reinkenheide ist für Bremerhaven und umzu von zentraler Bedeutung. Wenn ein Krankenhaus dieser Größenordnung in finanzielle Schieflage gerät, ist das nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern vor allem eine Gefahr für die medizinische Versorgung der Menschen vor Ort.
Besonders alarmierend ist dabei, dass die Gesundheitsbehörde offenbar nicht einmal korrekt über die tatsächliche Lage informiert gewesen sein will. Das offenbart erhebliche Probleme bei der Kontrolle sowie der Zusammenarbeit der Gesundheitsbehörden im Land Bremen.
Der Senat muss jetzt schnell handeln und finanzielle Unterstützung bereitstellen, damit der Klinikbetrieb dauerhaft gesichert werden kann. Gleichzeitig erwarten wir endlich ein realistisches Konzept, wie die Krankenhausversorgung in Bremerhaven langfristig stabilisiert werden soll. Es reicht nicht aus, immer erst dann zu reagieren, wenn Kliniken kurz vor dem Kollaps stehen.“
