Timke: Seestadt braucht leistungsfähige Zufahrten

Der Wirtschaftsverband Weser fordert in einer aktuellen Pressemitteilung, die Debatte zur Fahrrinnenanpassung von Außen- und Unterweser auf Grundlage von Fakten zu führen. Der Verband warnt davor, die Flussvertiefung pauschal für ökologische oder wasserwirtschaftliche Probleme der Region verantwortlich zu machen. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND unterstützt diese Einschätzung und spricht sich erneut für die Fahrrinnenanpassung von der Außenweser aus. Für die BD-Fraktion ist die Vertiefung der Weser ein zentrales Infrastrukturprojekt für den Wirtschafts- und Hafenstandort Bremerhaven.

Jan Timke, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Wer leistungsfähige Häfen erhalten will, muss auch die Zufahrten sichern. Bremerhaven steht im internationalen Wettbewerb mit anderen europäischen Hafenstandorten. Wenn Schiffe Bremerhaven aufgrund fehlender Fahrrinnentiefe nicht mehr zuverlässig anlaufen können, gefährdet das langfristig Arbeitsplätze, Investitionen und die wirtschaftliche Zukunft der gesamten Region. Es ist richtig, dass Umwelt- und Naturschutzfragen ernst genommen werden müssen. Genau dafür gibt es umfangreiche Prüfverfahren und gesetzliche Vorgaben. Was wir jedoch ablehnen, ist die pauschale Behauptung, sämtliche Probleme an der Weser seien allein auf die Fahrrinnenanpassung zurückzuführen. Solche vereinfachten Darstellungen helfen weder der Umwelt noch den Menschen, die in der Hafenwirtschaft arbeiten.“

Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND wird sich weiterhin für eine Stärkung des Hafen- und Wirtschaftsstandortes Bremen/Bremerhaven einsetzen.