Minne: Bildung und Arbeit statt Sozialleistungen

Aktuellen Medienberichten zufolge weist Bremen erneut die höchste Armutsquote aller Bundesländer auf. Demnach gelten 27,5 Prozent der Menschen im kleinsten Bundesland als armutsgefährdet – ein Anstieg von knapp zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. 

Für die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND zeigt sich damit einmal mehr das Scheitern des rot-grün-roten Senats. Statt immer neuer Sozialleistungen fordert die Fraktion verstärkte Investitionen in Bildung, Sprachförderung und Ausbildung, um mit gutem Bildungsstand ausgestatte Menschen dauerhaft in Arbeit zu bringen. Mit einer Arbeitslosenquote von 11,2 Prozent verzeichnet Bremen zugleich den höchsten Wert aller Bundesländer.

André Minne, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Der aktuelle Armutsbericht ist ein weiteres Alarmsignal für Bremen. Die hohe Armutsquote ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentwicklungen. Statt immer neue Sozialleistungen zu akquirieren, müssen wir die Ursachen bekämpfen – fehlende Bildungsabschlüsse, mangelnde Sprachkenntnisse, Arbeitslosigkeit und fehlende wirtschaftliche Dynamik.“

Minne weiter: „Um Armut nachhaltig zu senken, braucht Bremen vor allem mehr Arbeitsplätze, eine stärkere Wirtschaft, bessere Bildung und eine konsequente Sprachförderung. Wer Menschen dauerhaft aus der Armut holen will, muss ihnen Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen, statt sie dauerhaft von staatlichen Leistungen abhängig zu machen.“

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