Degenhard: Industrie nicht Symbolzielen opfern
Laut aktuellen Medienberichten warnt der Sachverständigenrat Klima davor, dass zentrale Klimaschutzprojekte des Landes Bremen nicht durchfinanziert sind. Dennoch hält der Senat weiterhin am Ziel fest, Bremen bis 2038 klimaneutral zu machen. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert angesichts der finanziellen Realität eine grundlegende Neubewertung der Klimapolitik und stellt klar, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen und industrieller Wertschöpfung Vorrang vor ideologisch gesetzten Klimazielen haben muss.
Cord Degenhard, klimapolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Es braucht endlich ein Ende der übergriffigen Klimaschutzräson in Bremen. Unsere Wirtschaft, unsere Industrie und tausende Arbeitsplätze dürfen nicht länger politischen Symbolzielen geopfert werden. Bremen kann das Weltklima nicht retten, wohl aber seine eigene wirtschaftliche Zukunft verspielen. Wer weiterhin an der Klimaneutralität bis 2038 festhält, obwohl selbst Experten die Finanzierung infrage stellen, handelt verantwortungslos gegenüber Beschäftigten und Unternehmen. Wir fordern einen klaren Kurswechsel. Schluss mit wirtschafts- und investorenfeindlicher Politik und zurück zu einer realistischen Energie- und Industriepolitik, die Arbeitsplätze sichert statt sie zu gefährden.“
