Minne: Transparenz darf nicht verschleppt werden
Laut Berichterstattung im WESER-KURIER vom 20. Januar 2026 lässt die angekündigte externe Überprüfung der fehlerhaften Brustkrebs-Diagnosen weiter auf sich warten. Obwohl der Vorgang bereits Anfang Dezember öffentlich bekannt wurde, konnte die GENO weder ein externes Labor noch einen unabhängigen Experten für die Überprüfung der Befunde benennen. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert mehr Tempo bei der Aufklärung.
André Minne, gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Dass Wochen nach Bekanntwerden dieses gravierenden Vorgangs noch immer keine externe Überprüfung angelaufen ist, ist den betroffenen Patientinnen gegenüber schlicht eine Frechheit. Hier geht es um falsche Diagnosen, unnötige Therapien und gesundheitliche Folgen. Wir erwarten, dass umgehend zusätzliches Fachpersonal und externe Expertise eingesetzt werden. Dieser Skandal darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Sollte sich die Aufklärung weiter verzögern, halten wir eine Sondersitzung der Gesundheitsdeputation für zwingend erforderlich, in der die Geschäftsführerin der Gesundheit Nord, Frau Dorothea Dreizehnter, umfassend Rede und Antwort stehen muss, des Weiteren muss das Vertrauen der GENO-Patientinnen wiedererlangt werden.“
