Mit der Ankündigung von Maersk und Eurogate, rund eine Milliarde Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Container-Terminals in Bremerhaven zu investieren, erhält der Hafenstandort eine zukunftsweisende Stärkung. Diese Entscheidung ist nach Auffassung der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft ein klares Signal des Vertrauens in die Leistungsfähigkeit des Wirtschafts- und Logistikstandorts Deutschland – insbesondere in die maritime Kompetenz Norddeutschlands.

Bremerhaven wird durch diese private Großinvestition zum Maßstab moderner Hafenlogistik in Europa. Das ist ein Gewinn für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und technologische Innovation“, so Jan Timke, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS DEUTSCHLAND. 

Die geplante Elektrifizierung und der Einsatz erneuerbarer Energien zeigen, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sein müssen, wenn technischer Fortschritt und Effizienz im Mittelpunkt stehen. Ein treibhausgasfreies Terminal auf privatwirtschaftlicher Basis unterstreicht, dass Klimaschutz dann glaubwürdig wird, wenn er mit Wettbewerbsfähigkeit einhergeht.

Timke erwartet jetzt, dass öffentliche Stellen ihren Beitrag leisten, um das Investitionsumfeld zu sichern: „Jetzt darf sich niemand in Bürokratie und Genehmigungsverfahren verlieren. Wer in Bremerhaven Milliarden investiert und Arbeitsplätze schafft, braucht Planungssicherheit und politische Rückendeckung.“

Ziel müsse es sein, Bremerhaven dauerhaft als Motor der deutschen Außenwirtschaft zu etablieren. Die Vertiefung der Außenweser sei dabei ein notwendiger Schritt, um auch künftig die größten Containerschiffe sicher abfertigen zu können. Daher erwartet die BD-Fraktion, dass die rot-grün-rote Landesregierung ihre Blockadehaltung gegen eine Weservertiefung aufgibt.

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