LINKE will Gymnasien in Bremen abschaffen

Die Linkspartei will laut einem aktuellen WESER-KURIER-Bericht in Bremen langfristig die Gymnasien abschaffen und durch Gemeinschaftsschulen ersetzen. In dem Leitantrag des Landesvorstands heißt es wörtlich: „Das Gymnasium als Ort der Segregation läuft aus.“ Für die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND ist dieser Vorstoß angesichts der massiven Bildungsprobleme im Land Bremen ein bildungspolitischer Irrweg. Die BD-Fraktion fordert stattdessen die Rückkehr zu einem leistungsorientierten, mehrgliedrigen Schulsystem.

Julia Tiedemann, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Allein die Wortwahl, Gymnasien pauschal als Orte der Segregation zu diffamieren, zeigt, wie ideologisch die Bildungspolitik der Linkspartei inzwischen geworden ist. Während Bremen seit Jahren bei Bildungsstudien und Leistungsvergleichen auf dem letzten Platz landet und viele Schüler nicht einmal mehr ausreichend lesen und schreiben können, beschäftigt sich die LINKE mit der Abschaffung bewährter Schulstrukturen.

Das mehrgliedrige Schulsystem war über Jahrzehnte ein Erfolgsmodell, weil es den unterschiedlichen Leistungsständen und Begabungen der Schüler gerecht wurde. Statt das Gymnasium infrage zu stellen, müsste Bremen vielmehr darüber sprechen, wie Bildungsqualität, Leistungsbereitschaft und Disziplin an den Schulen wieder gestärkt werden können.

Die rot-grün-rote Bildungspolitik hat das schulische Leistungsniveau im Land Bremen massiv abgesenkt. Wer jetzt auch noch Gymnasien abschaffen will, verschärft die Probleme weiter. Wir brauchen keine ideologisch motivierte Einheitsschule, sondern endlich wieder ein differenziertes Bildungssystem mit klaren Leistungsanforderungen.“

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