Leidreiter:  Geschäftsführer muss jetzt Rede und Antwort stehen

Das Westbad in Bremen-Walle wurde nun nach jahrelanger Verzögerung eröffnet. Ursprünglich sollte das Bad bereits vor fünf Jahren in Betrieb genommen werden. Neben der Bauzeit stiegen jedoch auch die Baukosten – von ursprünglich geplanten 14 Millionen Euro auf inzwischen mehr als 36 Millionen Euro. Das entspricht einer Kostensteigerung von rund 157 Prozent. 

Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND wird diese Kostenexplosion nicht einfach hinnehmen. Für den Controlling Ausschuss wird die BD-Fraktion eine Berichtsbitte einreichen. Zudem fordert die BD-Fraktion, dass der Geschäftsführer der Bremer Bäder GmbH, Daniel van Ballegoy, dem Ausschuss beiwohnt und persönlich darlegt, wie es zu dieser massiven Verteuerung des Bauprojektes kommen konnte.

Piet Leidreiter, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Eine Kostensteigerung von über 150 Prozent ist kein normaler Vorgang und darf nicht einfach zur Kenntnis genommen werden. Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es zu dieser Verteuerung kommen konnte und wer hierfür die politische Verantwortung trägt. Deshalb erwarten wir, dass der Geschäftsführer der Bremer Bäder GmbH, im Controlling Ausschuss Rede und Antwort zu diesem Bauprojekt steht. Bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung dürfen keine Fragen offenbleiben.“

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