Leidreiter: Kommodore-Johnsen-Boulevard ist keine Autobahn
Laut einem aktuellen Bericht des WESER-KURIER wurde die Bremer Überseestadt am Pfingstwochenende erneut Ziel von sogenannten Autoposern. Zahlreiche Anwohner beklagten massive Lärmbelästigungen bis tief in die Nacht. Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert nun konsequentere Maßnahmen gegen die Autoposer-Szene in der Überseestadt. Dazu gehören aus Sicht der Fraktion mobile Blitzer, verstärkte Polizeikontrollen sowie härtere Strafen bei wiederholten Verstößen.
Piet Leidreiter, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND, erklärt dazu: „Es kann nicht sein, dass Anwohner der Überseestadt regelmäßig bis tief in die Nacht unter hupenden Fahrzeugen, aufheulenden Motoren und Raserei leiden müssen. Hochmotorisierte Fahrzeuge sind grundsätzlich nicht das Problem, doch öffentliche Straßen sind keine Rennstrecken. Der Kommodore-Johnsen-Boulevard ist keine Autobahn.
Die Situation zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen offensichtlich nicht ausreichen. Gerade an bekannten Poser-Treffpunkten braucht es stärkere Kontrollen und sichtbare Konsequenzen. Mobile Blitzer und verstärkte Verkehrskontrollen gehören genau dorthin, wo regelmäßig gerast und provoziert wird.
Wer wiederholt durch rücksichtslose Fahrweisen, illegale Rennen oder massive Ruhestörungen auffällt, muss konsequent belangt werden. Dazu gehört aus unserer Sicht auch die Möglichkeit, Fahrzeuge bei schweren oder wiederholten Verstößen endgültig einzuziehen.“
